Couperose / Rosazea

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Rund 45 Millionen Menschen weltweit leiden unter Rosazea. Einer Hautanomalie, der oftmals die Couperose vorangeht. Vor allem hellhäutige Menschen mit rötlichen Haaren sind betroffen. Im Alter von 40-50 Jahren tritt die Rosazea am Häufigsten auf.

Couperose: Teleangiektasien sind kleine Erweiterungen von winzigen Haut-gefäßen. An den betroffenen Stellen findet man eine typische Äderchenzeichnung in der Haut. Couperose wird ugs. beim gehäuften Vorkommen von Gefäß-erweiterungen verwendet. Sie tritt häufig im Gesicht (Wangen) auf. Sichtbar wird die Couperose häufig ab dem 30. Lebensjahr. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Im Anfangsstadium entsteht durch bestimmte Auslöser nur eine vorübergehende Rötung, vor allem auf der Nase und auf den Wangen. Später kommt es dann zu einer bleibenden Rötung, mit erhöhter Empfindlichkeit und Missempfindung.

Rosazea:  Menschen mit hellem Hauttyp, blonden oder rötlichen Haaren sind häufiger betroffen. Bei der Rosazea handelt es sich um eine chronisch entzündliche Hauterscheinung, die oft in Schüben auftritt. Die Rosazea wird häufig mit Akne verwechselt. Oftmals beginnt die Rosazea mit einer Couperose. Im weiteren Verlauf können sich Papeln, Pusteln und Hautwucherungen bilden. Beginn der Rosazea ist häufig ab dem 40. Lebensjahr. Primär ist das Gesicht betroffen.

Trockene Haut / Neurodermitis

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Trockene Haut ist ein Zustand, der angeboren ist oder erworben wird. Neben einem Mangel an Feuchhaltefaktoren und Lipiden herrscht eine verminderte Talg-produktion vor. Die Haut ist nicht mehr in der Lage, ihren Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren. Sie wird nicht ausreichend mit hauteigenen Lipiden versorgt.

Trockene Haut gehört zu den Leitsymthomen der Neurodermitis, bei der es zu heftigen Überempfindlichkeitsreaktionen des Körpers kommt. Sie ist eine der häufigsten Hauterkrankungen. Charakteristisch für das weit verbreitete Hautproblem ist eine Barrierefunktionsstörung der Hautoberfläche. Man könnte auch sagen: das Mauerwerk der Haut ist brüchig.